Samstag, 23. August 2014

Wenn Björn Frommer das Unwesen des Filesharing erklärt, macht er das bei der ARD

Am Mittwoch, 20.08.2014  konnte der interessierte Zuschauer in einem Bericht des Wirtschaftsmagazins plusminus der ARD ein gewisser Björn Frommer zu Wort gekommen ist um der Welt zu erklären, warum die Abmahnungen seiner Kanzlei Waldorf Frommer sinnvoll, notwendig und berechtigt seien. 

Soweit noch nachvollziehbar, aber als er dann erklärte, dass die von seiner Kanzlei geforderte Summe von 815,00 € quasi ein Schnäppchen sei, war es gut, dass ich nur eine Zeitung in der Hand gehalten und Wasser getrunken habe. Rotwein wäre schlechter raus gegangen, nachdem er in Fontänen meinen Mund verlassen hätte.


Eien Werbesendung der Abmahnindustrie zur besten Sendezeit. Wer hätte das nicht gerne?!


Gut, selbstverständlich kam auch ein Vertreter der Kanzlei Wilde Beuger Solmecke zu Wort, aber die Saat, die Kollege Björn Frommer gesät hatte, war da schon aufgegangen. 


Nun kann man dem Kollegen wahrlich keinen Vorwurf machen. Denn wenn die ARD anfragt und einen so plaudern lässt und auch unwidersprochen die eigene Rechtsauffassung über den Äther ausstrahlt, dann muss Kanzlei das nutzen.


Nur von einer Sendung, über die bei Wikipedia zu lesen ist, dass die Themenpalette sehr breit gefächert sei; "von der Form her bietet die Sendung überwiegend klassische Magazinstücke, häufig aber auch investigative Recherchebeiträge oder Tests, oft verbunden mit konkreten Tipps und Hinweisen, wie sich aufgezeigte Probleme vermeiden lassen" kann zahlender Zuschauer schon erwarten, dass da umfassender recherchiert wird
.