Montag, 18. August 2014

"Snowpiercer" im August - Abmahnung von ©-Law GbR

Die Rechtsanwaltskanzlei ©-Law GbR  aus Hamburg, dahinter verbergen sich, wie hier beschrieben,  die bekannten Abmahnanwälte Stephan R. Schulenberg LL.M. Eur. und Andre Schenk LL.M. Eur. der Kanzlei Schulenberg & Schenk Rechtsanwälte,  mahnen angebliche Urheberrechtsverletzungen für die MFA+ Filmdistribution e.K.  Gegenstand der aktuellen Abmahnungen ist der südkoreanisch-US-amerikanische Science-Fiction-Actionfilm „Snowpiercer" (Originaltitel: Snowpiercer -  설국열차 – Seolgugyeolcha) des Regisseurs und Drehbuchautoren Bong Joon-ho aus dem Jahre 2013.
Die aktuellen Abmahnungen der ©-Law GbR (c-Law GbR) sind mit den bereits bekannten Abmahnschreiben der Kanzlei Schulenberg & Schenk Rechtsanwälte  jedoch fast identisch. Auch in den Abmahnungen für die MFA+ Filmdistribution e.K. der ©-Law GbR (c-Law GbR) wird ein pauschaler Schadenersatzbetrag in Höhe von 950,00 € gefordert.

Aber wie bisher gelten auch für die neuen Abmahnungen der Kanzlei ©-Law GbR (c-Law GbR):
·      Setzen Sie sich nicht selbst mit der Kanzlei ©-Law GbR (c-Law GbR) in Verbindung! Jede noch so unbedachte Äußerung würde zu rechtlich nachteiligen Folgen führen.
·     Unterschreiben Sie die vorgefertigte Unterlassungserklärung auf keinen Fall, da Sie sich dann auch zur Zahlung der geforderten 950,00 € verpflichten und ein Schuldeingeständnis abgeben.
·     Aufgrund der gravierenden Rechtsfolgen und der technischen Fehlerbelastung der Ermittlung der IP-Adresse sollte die Abmahnung fachanwaltlich überprüft werden.
·     Trotz der zweifelhaften Rechtslage und der oft fehlerbehafteten Feststellung der Downloads empfiehlt sich in den meisten Fällen die Abgabe einer modifizierten Unterlassungserklärung.
·     Prüfen Sie, ob der abgemahnte Verstoß tatsächlich über Ihren Anschluss begangen worden ist – ganz gleich ob von Ihnen selbst oder einer anderen Person, die Ihren Anschluss benutzte (Ehepartner, Lebenspartner, Kinder, Enkel, Patienten, Mieter, Kunden, Besucher).
·      Der BGH hat entschieden, dass der Anschlussinhaber nicht für volljährige Familienmitglieder und Mitbewohner haftet, die ohne seine Kenntnis Rechtsverletzungen begehen (BGH, Urteil vom 8. Januar 2014 - I ZR 169/12 - BearShare). In diesem Fall haftet das Familienmitglied selbst.
·      Haben Minderjährige die Urheberrechtsverletzungen begangen, so hängt die Haftung der Eltern hierfür davon ab, ob sie ihre Kinder über die verbotene Teilnahme an Internettauschbörsen im Vorfeld aufgeklärt haben und zu keiner Zeit davon ausgehen konnten, dass ihr Kind sich nicht an das Verbot hält (BGH, Urteil vom 15.11.2012 – I ZR 74/12 - Morpheus ).
·      Wenn der Verstoß nicht durch den Anschlussinhaber selbst begangen worden ist, kann durch eine Beratung durch einen Fachanwalt eine deutliche Reduzierung der Forderung erreicht werden.

Ich biete Ihnen an, dass  Sie sich bei mir unverbindlich telefonisch informieren können, in welcher Form, mit welchem Risiko und mit welchen Erfolgsaussichten in Ihrem Fall vorgegangen werden kann. Zu dem Zweck senden Sie mir bitte eine kurze Sachverhaltsschilderung mit Ihren Kontaktdaten per Email oder per Fax. Wenn  Sie mir auch eine Rückrufnummer mitteilen, rufe ich Sie auch kurzfristig zurück.

Besser und unkomplizierter wäre es noch, wenn Sie mir, selbstverständlich ebenfalls kostenfrei, die Abmahnung bereits vorab eingescannt per Email,  per Fax oder per Post zukommen lassen würden.
Sollten Sie eine Abmahnung erhalten haben, können Sie sich gerne mit mir
telefonisch :05202 / 7 31 32 ,
per Fax :05202 / 7 38 09 oder
per email :info (at) ra-gerth.de

in Verbindung setzen.