Montag, 18. August 2014

Filesharingabmahnung für Song "Prince Kay One - Ich hasse es dich zu lieben" von Kornmeier & Partner Rechtsanwälte

Die Kanzlei Kornmeier & Partner  mahnt für die Firma GSDR GmbH einen angeblichen widerrechtlichen Upload, sog. Filesharing, an dem Lied " „Prince Kay One – Ich hasse es dich zu lieben“ ab. Dieses soll sich auf dem Chartcontainer „ German Top 100 Single Chartcontainer vom 17.03.2014“ befunden haben. 

Die Kanzlei Kornmeier & Partner  fordert neben der Vernichtung der Datei und der Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung auch   309,44 € für die illegale Verbreitung des urheberrechtlich geschützten Liedes „Prince Kay One – Ich hasse es dich zu lieben“ der Firma GSDR GmbH in Filesharing-Netzwerken.
Wasserkran  Wie bisher gilt auch für die neuen Abmahnungen der Kanzlei Kornmeier & Partner Rechtsanwälte:
•      Setzen Sie sich nicht selbst mit der Kanzlei Kornmeier & Partner  in Verbindung! Jede noch so unbedachte Äußerung würde zu rechtlich nachteiligen Folgen führen.
•       Unterschreiben Sie die vorgefertigte Unterlassungserklärung auf keinen Fall, da Sie sich dann auch zur Zahlung des geforderten pauschalen Schadensersatzes verpflichten und ein Schuldeingeständnis abgeben.
•  Aufgrund der gravierenden Rechtsfolgen und der technischen Fehlerbelastung der Ermittlung der IP-Adresse sollte die Abmahnung fachanwaltlich überprüft werden.
•  Trotz der zweifelhaften Rechtslage und der oft fehlerbehafteten Feststellung der Downloads empfiehlt sich in den meisten Fällen die Abgabe einer modifizierten Unterlassungserklärung.
•      Prüfen Sie, ob der abgemahnte Verstoß tatsächlich über Ihren Anschluss begangen worden ist – ganz gleich ob von Ihnen selbst oder einer anderen Person, die Ihren Anschluss benutzte (Ehepartner, Lebenspartner, Kinder, Enkel, Patienten, Mieter, Kunden, Besucher).
•           Der BGH hat entschieden, dass der Anschlussinhaber nicht für volljährige Familienmitglieder und Mitbewohner haftet, die ohne seine Kenntnis Rechtsverletzungen begehen (BGH, Urteil vom 8. Januar 2014 - I ZR 169/12 - BearShare). In diesem Fall haftet das Familienmitglied selbst.
•           Haben Minderjährige die Urheberrechtsverletzungen begangen, so hängt die Haftung der Eltern hierfür davon ab, ob sie ihre Kinder über die verbotene Teilnahme an Internettauschbörsen im Vorfeld aufgeklärt haben und zu keiner Zeit davon ausgehen konnten, dass ihr Kind sich nicht an das Verbot hält (BGH, Urteil vom 15.11.2012 – I ZR 74/12 - Morpheus ).
•      Wenn der Verstoß nicht durch den Anschlussinhaber selbst begangen worden ist, kann eine deutliche Reduzierung der Forderung erreicht werden.

Ich biete Ihnen an, dass  Sie sich bei mir unverbindlich telefonisch informieren können, in welcher Form, mit welchem Risiko und mit welchen Erfolgsaussichten in Ihrem Fall vorgegangen werden kann. Zu dem Zweck senden Sie mir bitte eine kurze Sachverhaltsschilderung mit Ihren Kontaktdaten per Email oder per Fax.

Besser und unkomplizierter wäre es noch, wenn Sie mir, selbstverständlich ebenfalls kostenfrei, die Abmahnung bereits vorab eingescannt per Email,  per Fax oder per Post zukommen lassen würden.
Sollten Sie eine Abmahnung erhalten haben, können Sie sich gerne mit mir
telefonisch :05202 / 7 31 32 ,
per Fax :05202 / 7 38 09 oder
per email :info (at) ra-gerth.de

in Verbindung setzen.