Samstag, 9. August 2014

Debcon mit der Großoffensive zur Ferienzeit - Zufall oder Abrechnung?

Ist es Zufall, dass die Debcon gerade jetzt Hunderte, gar Tausende Mahnschreiben wegen angeblicher Forderungen wegen angeblicher Urheberrechtsverletzung mittels Filesharing verschickt? War im internen Kalender einfach mal wieder Zeit? Oder steckt mehr dahinter? 

Bei einem Blick in jeden handelsüblichen Kalender fällt unweigerlich auf, dass zum Zeitpunkt der Offensive auch in den beiden letzten Bundesländern die Sommerferien begonnen hatten.

So kann man kurz vor dem Urlaub oder kurz danach noch schnell jemand auf eines der tollen Angebote eingehen und bezahlen damit er dann seine Ruhe hat.

Ich halte die Schreiben mit der Androhung der Schufa-Mitteilung für absolut grenzwertig. Da zumindest in den Fällen meiner Mandanten die Rechtmäßigkeit der Forderung bestritten sind und wurden, ist überhaupt kein Raum für eine Meldung der Forderung an die Schufa.

Somit könnte sich das Schreiben im Rahmen von strafrechtlich relevanten Verhalten bewegen. Man könnte gar an den Verdacht der Nötigung oder den Verdacht der Erpressung denken und das ganze natürlich gewerbsmäßig. 

Mal sehen was die Aufsichtsbehörde dazu sagt!